02.03.2018 09:24 Alter: 288 days
Kategorie: News: Berufsfeuerwehr, TOP News
Von: T. Mathes

Eisrettung auf dem Badesee Großer Woog

Übung der Fachgruppe Spezielle Rettung


Wie in dem vorherigen Beitrag "Feuerwehr warnt: Dünnes Eis birgt große Gefahr" beschrieben, sollten nicht freigegebene Eisflächen keinesfalls betreten werden. Es besteht Lebensgefahr.
Da der Badesee Großer Woog zur Zeit eine geschlossene Eisdecke hat, nutzte die Fachgruppe Spezielle Rettung die Gelegenheit und übte die Rettung einer eingebrochenen Person. Gesichert mit einem Seil und einem sogenannten Überlebensanzug begab sich das Opfer in ein vorher freigeschnittenes Loch auf dem See.

Geübt wurden drei Rettungsvarianten. Bei der ersten Übung wurde der Verunglückte von den Rettern, mit einer Bandschlinge, aus dem Wasser geholt. Mit einem Seil wurde er über die Eisfläche an Land gezogen.
Die  zweite Möglichkeit ist die Rettung mit einem Spineboard. Dabei wird das Rettungsbrett im Wasser unter die Personen geschoben. Gesichert durch zwei Retter wird das Opfer aus dem Wasser gerettet und ebenfalls mit Seilen an Land gezogen.
Die dritte Variante ist die Rettung mit einem Rescue Sled. Die Rettung erfolgt wie mit dem Spineboard, wobei dieses durch das aufblasbare Hilfsmittel ersetzt wird.

Da das Eis bei der Übung tragfähig genug war, konnte der Verunglückte schnell gerettet werden. Bei brüchigem Eis ist die Rettung schwieriger, da ein schnelles Vorankommen nicht möglich ist.

Übung Eisrettung